|
Presse 30. Oktober 2011 Hubertusmesse für die Kirchenrenovierung Nicht im Wald und auf der Jagd, sondern in der Pfarrkirche St. Sebastian erklang am vergangenen Sonntag festlicher Hörnerklang zur Ehre Gottes und zu Gunsten der Kir-chenrenovierung. Durch die Initiative unseres Kuratoriumsmitgliedes, Herr Dipl. Ing. Oskar Heer gestaltete die Jagdhorn-Bläsergruppe Murgtal musikalisch den Gottes-dienst in der Pfarrkirche. Unter der Leitung ihrer Dirigentin, Frau Bärbel Lindner -beruflich als Pädagogin enga-giert- zeigte die 20-köpfige Musikantenschar in ihrer schmucken Jägerkleidung be-achtliches Können, das in einer erst dreijährigen Zeit des Bestehens dieser Gruppe erarbeitet wurde. Es war erstaunlich, wie sich die Jagdfanfaren zur konzertanten und virtuosen Musik mit geistlichem Charakter weiterentwickelt hat. Besonders im Einklang mit Fürst-Pless- und Parforcehorn findet dies seinen positiven Niederschlag. Die Jagd-horn-Bläsergruppe ist Bestandteil des Hegerings Murgtal und so auch integriert im Landesverband der Badischen Jäger. Die Hubertusmesse für Fürst-, Pless- und Parforcehörner von Hermann Neuhaus wurde mit außergewöhnlicher Geschlossenheit präsentiert, ein besonderes Qualitäts-merkmal, bedenkt man, dass diese Instrumente keine Ventile besitzen, um einzelne Töne darzustellen. Lediglich ein Horn wurde mit dieser technischen Ausführung gespielt. Im Zusammenspiel aller drei Horngruppierungen konnte man eine einheitliche und breit angelegte Klangfülle vernehmen, teils mit dynamischem Forte und ebenso auch im fein abgestimmten Pianospiel. Herr Dekan Gerold Siegel, der diesen Sonntagsgottesdienst zelebrierte, dankte in seiner Begrüßung den Jagdhornmusikanten für ihr selbstloses Wirken sehr herzlich. Diese Hubertusmesse mit allen Bestandteilen mit dem Kyrie, Gloria, Credo, Benediktus und Agnus Dei erfuhr noch eine wertvolle Ergänzung durch die musikalisch effektvolle "Begrüßung" und dem "Introitus", als stimmungsvolle Eingangsklänge. Auch die "Wald-andacht" (in den Anfangstakten eine Anlehnung an Bortnianskys "Ich bete an die Macht der Liebe") wurde nach der ersten Lesung als "Zwischengesang" majestätisch darge-boten. Bei der Kommunion durften die zahlreichen Gottesdienstbesucher sowohl die großartig gesetzte "Hegewaldfanfare" mit ihrer feinen Echoartikulation hören wie auch das von den 3 Damen und 17 Herren zuvor brillant interpretierte "Joy to the World", in der Ursprungsform von G.F. Händel als Weihnachtslied komponiert. Eine besonders warme und geschmeidige Stimmung vermittelte das alleinige Spiel der acht Parforcehörner im Agnus Dei, wobei sich auch die Dirigentin in die musikalische Reihe eingliederte. Dirigent war hier Friedhelm Bender. Letztlich konnte die anwesende Christenfamilie beim "Deo Gratias" auch ein Soloparforcehorn vernehmen, was die zuvor erklungenen musikalischen Varianten toll ergänzte. In der kraftvollen Begleitung des von allen Kirchenbesuchern frohgestimmt gesungenen "Großer Gott" bewiesen die Musiker nochmals ihr Können, was zum Schluss mit langanhaltendem Applaus belohnt wurde. "Lohn" erhielt schließlich auch die Pfarrgemeinde durch die von den Vorstands-mitgliedern des Kirchenbauvereins durchgeführte Türkollekte, die mit rund 1000,- Euro komplett in die Schuldentilgung einfließen wird. Immerhin wird auch dieser finanzielle Baustein zur Minderung der noch anstehenden Schulden beitragen. Herzlichen Dank allen Gottesdienstbesuchern für ihre Zuwendung und großen Dank an dieser Stelle der gesamten Jagdhornbläsergruppe Murgtal unter der Leitung von Frau Bärbel Lindner für dieses selbstlose Musizieren (einschließlich der Generalprobe während der Woche) und in gleicher Weise auch herzlichen Dank an unser Kuratori-umsmitglied Oskar Heer, der diese Gottesdienstgestaltung vermittelte. Vielen Dank auch der Mesnerin, Frau Wittal, vor allem für das lange Ausharren bei der umfang-reichen Generalprobe am Mittwochabend. Bei einem Imbiss im St. Sebastian-Haus waren die Musiker
nach dem Gottesdienst noch Gäste des Kirchenbauvereins, wo es dem
Vorsitzenden Otto Fritschi ein großes Bedürfnis war, der gesamten
Jagdhornbläsergruppe mit Ihrer Dirigentin herzlichst für dieses
großartige Musizieren beim Sonntagsgottesdienst zu danken. Stellvertretend
überreichte er Frau Lindner einen Blumenstrauß mit dem Wunsche
für weiteres erfolgreiches Musizieren, was schon am kommenden Sonntag
beim Gottesdienst in Weisenbach zum Ausdruck kommen wird. Sicherlich wäre
auch ein Wiederholung in Kuppenheim wünschenswert. 7. Oktober 2011 Erntedank-Mittagessen ein voller Erfolg - Viele Helfer im Einsatz Die Verantwortlichen im Kirchenbauverein dürfen nach der Gestaltung des sonntäg-lichen Erntedank-Mittagessens im St. Sebastian-Haus dankbar und zufrieden sein. Ein reiches Maß an Arbeit im Vorfeld der Veranstaltung und auch am vergangenen Sonntag selbst wurde durch den überaus guten Zuspruch belohnt. Unter der Regie des "Küchenchefs" Siegbert Sprenger und dessen Frau Angelika zauberte die Küchenbrigade (Vorstandsmitglieder samt Ehepartner, Freunde und Familienmitglieder) köstliche Fischspezialitäten, die man in dieser Form an den bisherigen Hoffesten noch nicht erlebt hatte. Lachsforelle in Champagnersauce mit Nudeln oder Kartoffelsalat sowie das in Mandeln gebratene Forellenfilet waren echte "Renner" beim zahlreich erschienenen Publikum, was schon gegen 13 Uhr einen überraschenden "Ausverkauf" zur Folge hatte. Aber auch das ansprechend präsentierte Spanferkelgericht und der von Angelika Sprenger zubereitete Kartoffelsalat fanden dankbare Abnehmer. Leider mussten einige Gäste, die zu späterer Stunde noch ein schmackhaftes Fischgericht erwarteten, enttäuscht werden. Ein besonderes Schmankerl bei diesem herbstlichen Mittagessen war die musikalische Umrahmung durch die "Knöpflestadtmusikanten" unter der Regie von Manfred Dür-ringer. Stimmungsvoll und zugleich unterhaltsam fand diese großartige Aufwertung des Erntedank-Mittagessens reichen Applaus und lud sogar zu einem flotten Tänzchen ein. Herzlichen Dank allen Musikerinnen und Musikern, dem Dirigenten und der Vorsitzen-den Philine Friedrich für dieses tolle Mittagskonzert. Außergewöhnlich großen Anteil am Gelingen dieses Entedank- Mittagessens hatten die fleißigen Bedienungen, Lioba Erhard, Margit Schäfer und Ilona Geissler, die vom Vorsit-zenden Otto Fritschi, der sich um den Geschirr-Rücktransport kümmerte, unterstützt wurden. Eine wertvolle Hilfe war auch Hausmeister Peter Matt, der sich in der Küche mit großem Einsatz um das Geschirrspülen und um die technische Funktionalität kümmerte, was den reibungslosen Ablauf sehr positiv beeinflusste. Herzlichen Dank all diesen uneigennützig wirkenden Helfern! Und alle diese Helfer bekamen letztlich auch nichts mehr zu essen, was uns sehr leid tut. An dieser Stelle ebenso herzlichen Dank allen Gästen dieses Erntedank-Mittagessens, ebenso aber auch besonderen Dank der gesamten Vorstandsfamilie, die bei dieser Veranstaltung und auch schon tags zuvor erneut ihr großes Engagement zum Wohle der Schuldentilgung aus der Kirchenrenovation unter Beweis stellte. Durch den außer-gewöhnlich guten Zuspruch wurde der nicht unerhebliche Aufwand der Organisatoren belohnt.
Das vielfach angekündigte "Etwas andere Kirchenkonzert - von der Klassik bis zum Rock" vermittelte den anwesenden Besuchern in der Kuppenheimer Pfarrkirche St. Sebastian ein besonderes Musikerlebnis mit den vielfältigsten Facetten der klassischen und modernen Kirchenmusik. Unter den Gästen weilte auch Herr Bürgermeister Karsten Mußler mit Gattin, Herr Dekan Gerold Siegel und die Repräsentanten der Sponsoren, die vom Vorsitzenden des Kuppenheimer Kirchenbauvereins, Otto Fritschi eingangs herzlich begrüßt wurden. Schon zu Beginn ließ Klaus
Sieb als erfahrener und jahrelang erprobter Organist an der Kuppenheimer
Kirchenorgel brillante Klangfarben erstrahlen, indem er die berühmte
Toccata in d-moll von Johann Sebastian Bach intonierte, wahrlich eine
Meisterleistung. Dieses Stück ist wohl das mit Abstand bekannteste
Orgelwerk Europäischer Kunstmu-sik. Aus der gleichen Perspektive,
nämlich von der Orgelempore klang die "Hornpipe" aus der
Händelschen "Wassermusik", in diesem Fall als erlesenes
Stück für sieben Saxophone der Kuppenheimer Stadtkapelle bearbeitet.
Einen dritten Orgelpart steuerte
Klaus Sieb bei, in dem er das weltbekannte Stück "Jesus bleibet
meine Freude" aus der Kantate "Wohl mir, dass ich Jesum habe"
von Joh. Seb. Bach zu Gehör brachte. Allesamt eine virtuose Leistung
des Kuppenheimer Organisten! Das SaxoSound-Ensemble inter der Regie von Philine Friedrich hatte sich mittlerweile im Chorraum platziert und zeigte auch hier eine tolle Klangvariation mit dem Minuett in G-Dur von J.S. Bach. Auch leuchtende Kinderstimmen durften die Konzertbesucher vernehmen: Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Sonja Walz, die sich seit einigen Jahren der wichtigen Chor-Nachwuchsförderung annimmt, hatte ihre "Schäfchen" gut vorbereitet. "Sanft weht ein Hauch über das Meer", "Deine Farben sind das Leben" und "Lasst uns ziehen zu den Quellen des Lebens" wurden fein und diszipliniert widergege-ben und mit großem Beifall belohnt. Michael Diefenbacher war hier ein einfühlsamer Begleiter am Elektropiano. Auch die SaxoSound - Gruppe zeigte zwischenzeitlich nochmals großes Können mit der Gavotte von Georg Friedrich Händel, von Klaus Winkler (*1955) stimmungsvoll arrangiert. Nun kam die Stunde der ebenfalls von Michael Diefenbacher geleiteten "Exodus-Chor-gruppe", die schon bei zahlreichen Gottesdiensten und anderen Ereignissen ihr Können demonstrierte. "Heilig ist der Mensch" mit einem anspruchsvollen Sopran-Solo von Sonja Walz wurde trotz höchster Schwierigkeiten gut gemeistert. Auch das Chorwerk "Keine Liebe ist so groß" zeugte von hoher Klangqualität und auch das zuvor mit beachtlicher Klangfülle präsentierte Werk "Unterwegs im Leben" kombiniert gestaltet mit " Das schenkt uns Gott" traf den Geschmack der Konzertbesucher. Dass bei diesen Chorwerken eine vom Chorleiter engagierte 3-köpfige Band zusammen mit ihm selbst am E-Piano als musikalischer Begleiter fungierte, verdient Anerkennung, war es doch eine sehr kurzfristig arrangierte Maßnahme. Letztlich kam dann doch die pure Moderne der Musikliteratur zur Geltung. Die weit über Mittelbaden bekannte Rockband Late Heroes mit seinen klassischen Solisten der musikalischen und vokalen Kunst gestaltete mit drei eigenen Arrangements den Schlusspart dieses eindrucksvollen Konzerterlebnisses. Dass die "letzten Helden" mit einer geschulten männlichen Solostimme aufwarten können, bewies Frank Strolz unter tatkräftiger Unterstützung seiner beiden Kolleginnen zunächst mit "The Hymn", einem lyrischen Song zu Gottes Wirken. Die harmonisch eingesetzten Instrumente der "Late Heroes" unterstrichen diesen Text in überzeugender Weise. Auch das "What's up" ("Wie geht's") erklang durch die Sopranistin Karin Raupp sehr realitätsnah und brachte auch durch den bei allen drei Stücken beigesteuerten Back-ground des Exodus-Chores eine tolle Stimmung in das Gotteshaus. Mit einem weiteren Song wurde das von Michael Jackson komponierte "Heal the world" als großer Wunsch-gedanke von der einfühlsamen Solostimme von Corinna Mack gekonnt dargeboten. Auch hier wirkte das Late Heroes-Ensemble sehr professionell. Was wäre ein gutes Konzert ohne eine entsprechende Zugabe? In diesem Fall erklatschten sich die Konzertbesucher einen besonderen musikalischen Leckerbissen. Die "Late Heroes" und ihre intonisationssicheren Sängerinnen Corinna Mack und Karin Raupp verschafften den Besuchern mit der stimmungsvollen Widergabe des allseits bekannten Songs "The Rose" wahre Gänsehaut. Dieses im Jahre 1979 von Amanda Mc. Brown für den gleichnamigen Film komponierte Lied erzielte seinerzeit hochrangige Musikpreise und wurde in Deutschland bereits von Katja Epstein und Peter Alexander gesungen. Ein großartiges musikalisches Geschenk der Late Heroes als krönender Abschluss eines großartigen Kirchenkonzertes. Alle Konzertgestalter wurden zum Schluss durch lang anhaltenden Beifall und mit "standing ovation" des Konzertpublikums belohnt. Dies war die Wertschätzung für die Konzertgestalter und an die Akteure des Kirchenbauvereins für ein weiteres herausragendes Musikerlebnis in Kuppenheim. Durch die finanziellen und materiellen
Zuwendungen einiger Sponsoren und durch das kostenlose Wirken der Kuppenheimer
Konzertinterpreten konnte sicherlich ein gutes finanzielles Ergebnis zu
Gunsten der Schuldentilgung aus der Kirchen-Außenrenovie-rung erzielt
werden, wozu allerdings auch die nach dem Konzert stattfindende Bewir-tung
im St. Sebastian-Haus beitrug. Hier hatte sich erneut das bewährte
Küchenteam auf den großen Ansturm vorbereitet, der alle Wünsche
an Getränken und Speisen zufrieden stellte. Der Kirchenbauverein hatte zu einem medizinischen Fachvortrag eingeladen, der die Erwartungen der Zuhörer mehr, als erfüllte. Der Nierenspezialist, Dr. Hans-Georg Röder vom Karlsruher Nierenzentrum am ZKM zeigte dabei in sehr verständlicher Form die Aufgaben und Funktion der menschlichen "Sortiermaschine" Niere auf, wie es der Referent formulierte. Der angewandte Vergleich von einem funktionalen Haus vermittelte den Zuhörern sehr plastische Beispiele. Dabei war erstaunlich, dass täglich rund 180 Liter an Durchflussmengen von den Nieren gefiltert bzw. verarbeitet werden müssen, um letztlich nur 1% dem Ausscheidungsprozess zuzuführen. Besonders interessant waren die geschilderten Krankheitsursachen, wie Übergewicht, Nikotin und vor allem Bluthochdruck (27%) und Diabetes (25%) die die Nierenfunktion sehr negativ beeinflussen und meistens zu schmerzfreien Erkrankungen führen können. Aber auch genetische Erbanlagen und ungesundes Essen (Salz) sowie mangelnde Bewegung und der schlechte Umgang mit Medikamenten können zu Problemen der Nierenfunktion führen, so Dr. Röder. Beeindruckend waren noch folgende Zahlen: In Deutschland werden jährlich ca. 63.400 Patienten durch Dialyse (Stoffwechselabbau) behandelt und gar 23.700 Menschen dürfen nach einer erfolgten Nierentransplantation auf eine verbesserte Lebensqualität hoffen. Da sich Nierenerkrankungen zunächst meist nicht selbst bemerkbar machen, empfahl der Referent, regelmäßige ärztliche Laboruntersuchungen vornehmen zu lassen, um so durch medizinische Hilfe eine Korrektur der Nierenschwäche herbeizuführen. Eine große Hilfe zur Lebenserhaltung ist dann noch die Dialyse, deren Funktion und Ablauf ebenfalls von Herrn Dr. Röder beschrieben wurde, die natürlich auch im Falle einer Nierentransplantation für viele Jahre erreicht wird. Auch dieser medizinische Eingriff wurde von Dr. Röder in Wort und Bild eindrucksvoll dargestellt.
Mit herzlichen Worten und einem Weinpräsent dankte die stellvertretende Vorsitzende des Kirchenbauvereins, Regina Peter dem Referenten, Dr. Röder für seine gelungene Schilderung über den menschlichen "Katalysator" und lud die Anwesenden auch ein, die nächste Aktion des Kirchenbauvereins beim Kirchenkonzert am 26. März zahlreich zu unterstützen.
Das Wirken des Vorstands im Kuppenheimer Kirchenbauverein wurde bei der Mit-gliederversammlung von den Mitgliedern in allen Punkten gewürdigt. Dies gilt sowohl für die vorgelegten Berichte wie auch für die einstimmig erfolgte Entlastung und Bestätigung aller Vorstandsmitglieder. Unter den anwesenden Mitgliedern konnte Vorsitzender Otto Fritschi auch Dekan Gerold Siegel, den ersten Stellvertreter von Bürgermeister Karsten Mußler, Peter Müller, einige Gemeinderäte sowie Mitglieder des Pfarrgemeinderates und des Kura-toriums begrüßen. In Vertretung der erkrankten Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates, Sonja Walz war Karl-Peter Philipp interessierter Teilnehmer an der Versammlung. Stehend gedachten die Anwesenden der im zurückliegenden Jahr verstorbenen Mit-glieder Martin Geissler, Klara Reiner, Rosalia Peischl, Josef Wetzel, Brigitte Beck-mann, Paul Krämer und Elisabeth Scherer, die in stillem Gedenken gewürdigt wurden. In seiner Begrüßung streifte der Vorsitzende kurz das Vereinsgeschehen und hier vor allem die Wichtigkeit der erneut an das Baukonto überwiesenen Beträge. Bezüglich der aktuellen Schuldensituation führte Otto Fritschi aus, dass entgegen der Annahme einer bereits erfolgten Beendigung der Schuldentilgung aus der Kirchenrenovierung für die Pfarrgemeinde noch rund 70.000,- Euro plus Zinsen zur Zahlung anstehen. Er zeigte dabei auf, dass gerade in Jahren ohne besondere Veranstaltungen, wie zuletzt, die Zuweisung an das Baukonto nicht in vollem Umfange gewährleistet und somit nicht selbstverständlich ist. Trotz rückläufiger Spendeneingänge und ohne Großver-anstaltung war es durch den Einsatz von Rücklagen möglich, erneut die Jahresannui-tät in Höhe von 13.500 Euro der Kirchenrenovierung zufließen zu lassen. Die Zuwei-sung an den "Renovierungsfond" nach Freiburg sei demnach auch in Zukunft keine Verpflichtung für den Kirchenbauverein, sondern sie stellt lediglich eine Förderung zur Mithilfe bei der Schuldentilgung dar, so der Vorsitzende in seiner Klarstellung. Die Mitglieder wurden bei der Jahresversammlung auch über das am 26. März geplante Kirchenkonzert informiert. Schon in wenigen Wochen wird das nächste musikalische Ereignis gestaltet, das es in dieser Weise in Kuppenheim noch nicht gab. Der Vorsitzende betitelte dies mit der Überschrift "Das etwas andere Kirchen-konzert - von der Kirchenmusik zum Rock" und erläuterte hierbei das problemlose Zustandekommen dieses Konzertes mit den kirchlichen Musik-Gruppierungen "Kinderchor", Gesangsgruppe "Exodus", dem Kirchenchor, dem Organisten Klaus Sieb und der von der Stadtkapelle kommenden Gruppe "Saxosound" sowie mit der Rockband "Late Heroes". Hierbei wird vor allem das gemeinsame Musizieren der Chöre mit der Rockband großes Interesse hervorrufen. Otto Fritschi lobte bei dieser Gelegenheit die großartige Bereitschaft aller Interpreten bzw. deren Verantwortlichen, die sich zu diesem interessanten Konzert zusammen-finden. Dabei werden sowohl einzelne Vorträge wie auch gemeinsam gestaltende Werke zu hören sein. Der Vorsitzende führte aus, dass der Vorstand nach wie vor keine Risiken bei Konzerten oder anderen Veranstaltungen übernehmen werde, das ein positives Ergebnis gefährden würde. Eine traditionelle Ergänzung erfährt das Konzert durch die anschließende Bewirtung im St. Sebastian-Haus. Auch beim ebenso traditionellen Fronleichnam-Hoffest wird der Vorstand mit seinem Helferteam wieder mitwirken und seine schon bekannt hervorragenden Angebote unterbreiten. Wesentliche Bestandteile der Mitgliederversammlung waren auch in diesem Jahr der Geschäftsbericht des Schriftführers Bruno Wetzel und die finanzielle Bilanz des Schatzmeisters Franz Utz. Die Information über das finanzielle Gesamtergebnis der nahezu zwölfjährigen Vereinsarbeit in Höhe von über 260.000 Euro wurde mit viel Beifall aufgenommen. Auch über die Jahresbeiträge der Mitglieder, deren Kartei ebenfalls vom Schatzmeister geführt wird und die Spendeneingänge wurden die Anwesenden in Kenntnis gesetzt. Der nach wie vor florierende Weinverkauf und die Aktion "Sebastiansbrot" findet auch in den Bilanzen beachtlichen Widerhall. Dass der Vorstand mit dem Vereinsgeld sehr sorgsam umgeht, zeigt die Tatsache, dass der Aufwand für die Vereinsführung durch das Engagement der Vorstands- und Kuratoriumsmitglieder nahezu bei "Null" liegt. Otto Fritschi dankte den beiden Funktionsträgern des Vorstands für die ausgefeilten und präzise formulierten Informationen, die das Geschehen im kirchlichen Förder-verein stets ins rechte Licht rückten. Diesen Dank vermittelte Fritschi grundsätzlich allen Vorstandsmitgliedern und ihren Familien. Auch an diesem Abend war dieses Engagement bei der Bewirtungs- und Reinigungsaktion ersichtlich. Die besondere Kreativität von "Wirtschaftskoordinator" Siegbert Sprenger und dessen Familie, ohne deren Arbeit das Vereinsergebnis nicht so dargestellt werden könnte, wurde beson-ders herausgestellt. Dem Gründungsmitglied und früheren
Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates, Karl- Die einstimmige Wiederwahl aller Vorstandsmitglieder war eine fast logische Konse-quenz. Mit Otto Fritschi an der Spitze wurden Marion Hagen, Ilona Geissler und Siegbert Sprenger (Beisitzer), Schriftführer Bruno Wetzel und Schatzmeister Franz Utz ebenso in ihren Funktionen bestätigt, wie die stellv. Vorsitzende Regina Peter, unter deren Regie erst vor wenigen Tagen ein gelungener Vortragsabend veranstaltet werden konnte. Erfreulich war auch die Bereitschaft von Jürgen Frank zur Mitarbeit, der als ebenfalls Beisitzer neu in den Vorstand gewählt wurde. Bereits seit der Vereinsgründung im Jahre 1999 obliegt die Aufsichtsfunktion über die Kassenführung den beiden Bankexperten Erich Philipp und Werner Paatsch-Reiner. Letzterer berichtete über eine erneut sehr übersichtliche und geordnete Dokumentation des Schatzmeisters. Beide Kuratoren wurden einstimmig in ihren Ämtern für die kommenden zwei Jahre bestätigt. Kurze lobende Worte fand Herr Dekan Gerold Siegel für die Arbeit des Vorstandsteams, wobei er sich sehr zufrieden zeigte über den "Garant für erfolgreiches Wirken" wie der Geistliche ausführte. Kuratoriumsmitglied Oskar Heer brachte den Vorschlag ein, in dem er die Gestaltung einer Hubertusmesse durch die Jagdhorn-Bläserensemble "Murgtal" vorschlug, deren Spendenerlös dem Kirchenbauverein zufließen sollte. In seiner Eigenschaft als erster
Bürgermeisterstellvertreter würdigte auch Peter Müller
das "hervorragend arbeitende Führungsteam", wie betont
wurde. Namens der Stadt Zum Schluss der zügig gestalteten Mitgliederversammlung
dankte Otto Fritschi nochmals allen fördernden Mitgliedern für
ihre große Bereitschaft, durch finanzielle und materielle Zuwendungen
und durch die Mitwirkung bei den verschiedensten Aktionen die Arbeit des
Vereinsvorstandes zu unterstützen. Auch den Kuratoriumsmitgliedern,
die sich immer wieder durch besonderes Engagement in das Vereinsgeschehen
aktiv einbringen, übermittelte der Vorsitzende herzliche Dankesworte.
Positive Jahresbilanz bei der Mitgliederversammlung
2010 Die Mitgliederversammlung am Dienstag, 09. März im St. Sebastian-Haus stand ganz im Zeichen einer soliden und harmonischen Vereinsarbeit. Da durch den zweijährigen Wahlturnus in diesem Jahr keine Neuwahlen des Vorstandes anstanden, waren die Berichte der Ressortleiter die wichtigsten Themen der Versammlung. Schon bei der Begrüßung des Vorsitzenden Otto Fritschi zeigte sich große Zufriedenheit über die erreichten Zielmarken, nachdem im zurückliegenden Geschäftsjahr erneut ein beachtlicher Beitrag zur Schuldentilgung erbracht werden konnte. Der Vorsitzende konnte neben einigen Mitgliedern auch einige Kuratoriumsmitglieder und den kirchlichen Hausherrn, Dekan Gerold Siegel sowie den stellvertretenden PGR-Vorsitzenden, Herrn Karl-Peter Philipp begrüßen. In Stille gedachten die Mitglieder der im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder August Wingender, Edmund Schmitt, Anton Kühn, Franziska Geissler, Rudolf Walz und Guido Nunn. Otto Fritschi dankte allen Vorstandsmitgliedern für
ihr von hohem persönlichen Engagement geprägtes Wirken und für
das sehr harmonische Miteinander, in dem die anstehenden Aufgaben und
Ziele in Freude erledigt werden und immer wieder zu guten Ergebnissen
führen. Dank wurde aber auch an die Sponsoren und Spendern, Sehr detailliert waren die Ausführungen des Schatzmeisters Franz Utz und des Schriftführers Bruno Wetzel. Sämtliche Aktivitäten und alle finanziellen Einzelpositionen wurden offengelegt. Vor allem die im Finanzbericht dargestellten Zahlen - das Jahresergebnis wie auch die seit der Vereinsgründung im Jahre 1999 erreichten Zielmarken - beeindruckten die erschienenen Mitglieder sehr. Besondere Schwerpunkte waren dabei das Kirchenkonzert mit dem Polizei-Musikkorps Karlsruhe, das zwar einen etwas besseren Besuch verdient gehabt hätte und das trotz der Wetterkapriolen erfolgreiche Fronleichnam-Hoffest. Zum Jahresende 2009 betrug der seit der Vereinsgründung erbrachte Gesamtbetrag 250 000,- Euro, wahrlich ein bei der Vereinsgründung nie für möglich gehaltenes Ergebnis! Auch die Erlöse des von der Bäckerei Bähr verkauften "Sebastiansbrotes" und des Kirchenbauweines wurden positiv erwähnt. Schatzmeister Utz zeigte auch die eingegangenen Spenden auf. Im zurückliegenden Geschäftsjahr konnte so erneut der erforderliche Betrag für Tilgung und Zinsen in Höhe von 13.800,- Euro an das kirchliche Baukonto überwiesen werden. Für die beiden Kassenprüfer Werner Paatsch-Reiner
und Erich Philipp sind die Prüfungsregularien alljährlich wohl
problemlos, treffen sie doch stets eine sehr So war es für den stellvertretenden Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates, Karl-Peter Philipp eine schöne Aufgabe, nach lobenden Dankesworten für das Vorstandsteam mit Otto Fritschi an der Spitze, die Mitglieder um die Entlastung des gesamten Führungsgremiums zu bitten, was bei Enthaltung der jeweils betroffenen Personen einstimmig erfolgte. Da keine Neuwahlen anstanden, bleibt der Vorstand auch im nächsten Geschäftsjahr unverändert zusammen. Eine erfreuliche Ergänzung wurde jedoch vorgenommen durch die Bereitschaft von Herrn Jürgen Frank, im Vorstand als Beisitzer aktiv mitzuwirken. Herr Frank übernimmt somit die nach dem Ausscheiden von Roman Merkel freigewordene Position. Otto Fritschi äußerte sich in einer Stellungnahme sehr erfreut über das harmonische Zusammenwirken im Vorstandsgremium, wo die anstehenden Aufgaben und Ziele nach wie vor in Freude erledigt werden und immer wieder zu guten Ergebnissen führen. Eine weitere Ergänzung erfährt das Kuratorium, wo sich Herr Peter Aschenberg, ein großer Förderer unserer Vereinsaktionen, zur Mitwirkung bereit erklärte. Er nimmt die Position des verstorbenen Kuratoriumsmitgliedes Edmund Schmitt ein. Mit einem persönlichen Dankeswort würdigte auch Herr Dekan Siegel die Arbeit des Vereinsvorstands, indem er die seit 10 Jahren erbrachten Beiträge für die Kirchenrenovierung lobend erwähnte. Er zeigte aber auch auf, dass in Kürze weitere Renovierungsmaßnahmen am St. Sebastian-Haus anstehen und auch das Thema der Kirchenorgel angepackt werden muss, das jedoch die Aktivitäten des Kirchenbauvereins nicht konkret tangiert, wie der Vereinsvorsitzende Fritschi ergänzte. Zum Abschluss der Mitgliederversammlung wurde den Mitgliedern nochmals die von Sigrid Fritschi fachmännisch erstellte Dokumentation über einzelne Stationen der Kirchenrenovation und über wichtige Ereignisse im 10-jährigen Vereinsgeschehen präsentiert. Besonderen Dank an dieser Stelle an Kuratoriumsmitglied Michael Hagen für dessen technische Unterstützung bei dieser Bilderschau.
Konzertnachlese - Herzlichen Dank! Das große musikalische Erlebnis beim Benefizkonzert des Karlsruher Polizei-Musikkorps am 21. November fand beim anschließenden gesellschaftlichen Abschluss im St. Sebastian-Haus ein würdiges Finale. Das Orchester, die Sponsoren und ein Teil der Konzertbesucher fanden den Weg, um die vom bewährten Küchenteam um Siegbert Sprenger servierten Spezialitäten zu genießen. Allenthalben gab es viel Anerkennung für diesen gelungenen Abschluss. Der Vorsitzende des Kirchenbauvereins, Otto Fritschi würdigte seinerseits das Polizei-Musikkorps für dessen selbstloses Engagement, insbesondere den Dirigenten, Heinz Bierling, den Vorstand Anton Gramlich, der auch das Konzertprogramm großartig moderierte, die Sopransolistin Susanne Kunzweiler, die in dankenswerter Weise auch den Part ihrer erkrankten Kollegin übernahm, den Kuppenheimer Organisten Klaus Sieb und den "Manager" und Organisator des Musikkorps, Udo Heidt. Blumen für die Sängerin (auch für die Erkrankte) und nett dekorierte Weinpräsente waren äußere Zeichen der Dankbarkeit für eine großartige Konzertwidergabe. Für die Orchestermitglieder wurde eine gefüllte Weinkiste überreicht. Auch Pfarrer und Dekan Gerold Siegel übermittelte herzliche Dankesworte an die Konzertinterpreten; letztlich gab seine Empfehlung vor rund zwei Jahren die Grundidee zu diesem musikalischen Ereignis. Eine besonders schöne Geste war das von der Solistin Susanne Kunzweiler vor dem gemeinsam Konzertfinale gesprochene Gebet, dessen Wortlaut hier auf vielfachen Wunsch nochmals beschrieben wird: Die Gemeinde möge sich erheben! Du meinst, es gehe auch ohne Religion, ohne Gott? Ohne Gott hast du keine Überlebenschance. Ohne Gott ziehst du dir den Boden unter den Füßen weg. Ohne Gott springst du fallschirmlos aus großer Höhe ab. Ohne Gott hast du keinen Halt. Gott, in dir leben wir, bewegen wir uns und sind wir. Großer Gott wir loben dich.
Im Rahmen des Stehempfangs anlässlich des Patroziniums
der Pfarrgemeinde St.Sebastian am Sonntag, 21.01.2007 wurden erneut die
Verdienste einzelner Persönlichkeiten der Pfarrgemeinde gewürdigt.
Unter ihnen war auch Otto Fritschi, Vorsitzender des Kirchenbauvereins.
Finanzielle Höchstmarke überschritten In wenigen Wochen kann der Kirchenbauverein St. Sebastian auf sieben Jahre seines Bestehens zurück blicken. Eigentlich kein Grund, auf dieses Ereignis besonders hinzuweisen. Vielmehr ist jedoch ein Grund, dass dieser kirchliche Förderverein mit seinen rund 250 Mitgliedern in diesem Zeitraum Großes geleistet hat. Durch die Initiative des früheren Kuppenheimer Pfarrers Michael Hauser war man im Jahre 1999 angetreten, einen Betrag von ca. 10% der Renovierungskosten in Höhe von seinerzeit 2,4 Millionen DM durch einen Förderverein beizusteuern. Diese Summe von etwas mehr, als 200.000,- DM war durch die großherzige Einstellung der Kuppenheimer Bürger, der Fördermitglieder und Spender, ebenso aber auch durch das Geschick der Vorstandsmitglieder unter der Regie von Otto Fritschi schon bald erreicht. Bedingt durch weitere Dringlichkeitsaktionen an den Kuppenheimer Kirchen -neben der Pfarrkirche St. Sebastian zählen auch die Antoniuskapelle und die Oberndorfer Kirche "Heilig Kreuz" dazu- war man gezwungen, weitere Aktionen für diese Instandsetzungsmaßnahmen zu starten. Unter diesem Gesichtspunkt durfte nun der Vorstand am Mittwoch, 12. Juli im Rahmen eines geselligen Treffens der zahlreichen Helfer, Vortragsreferenten und einiger Sponsoren des laufenden Jahres eine neue Höchstmarke präsentieren. Die Einnahmen aus dem Fronleichnam-Hoffest und einige namhafte Spenden der letzten Tage ließen den seit der Vereinsgründung erbrachten Betrag auf 201.057,55 Euro ansteigen, was mit großem Stolz und herzlicher Dankbarkeit verkündet werden konnte. Dieser außergewöhnliche Betrag setzt sich aus den Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Konzerterlösen sowie aus den Erlösen von Vortragsveranstaltungen und diversen Verkaufsaktionen zusammen. Auch der Verkauf der Schieferplatten und Sandsteinornamente leistete einen beachtenswerten Baustein zu diesem Gesamtergebnis. Der Vorsitzende Otto Fritschi nahm das "Helferfest" zum Anlass, allen Vorstandsmitgliedern und ihren Ehepartnern, die diesen Abend kulinarisch gestalteten, ebenso aber auch den Mitgliedern, Spendern und Sponsoren von Einzelaktionen sowie den Vortragsreferenten herzlichst zu danken. Sie alle trugen zu diesem über die Grenzen Kuppenheims beachteten finanziellen Ergebnis bei. Diese großartige Situation ist nun für den Vorstand
und auch für das Kuratorium des Kirchenbauvereins neue Motivation,
auch in der kommenden Zeit durch neue Aktionen weitere Mittel für
die Schuldentilgung aus der kirchlichen Renovierungsaktion bereit zu stellen.
190 000 Euro für die Kirchenrenovierung! Kirchenbauverein informierte seine Mitglieder Die Mitgliederversammlung am 08. März im St. Sebastian-Haus stand ganz im Zeichen hervorragender Ergebnisse einer soliden Vereinsarbeit. Da in diesem Jahr turnusgemäß keine Neuwahlen anstanden, waren die Berichte der Ressortleiter die wichtigsten Themen der Versammlung. Schon bei der Begrüßung des Vorsitzenden Otto Fritschi zeigte sich große Zufriedenheit über die erreichten Zielmarken, indem erneut ein beachtlicher Beitrag zur Schuldentilgung erbracht werden konnte.Der Vorsitzende konnte neben einigen Mitgliedern und Kuratoriumsmitgliedern auch den Vorsitzenden des Kuratoriums, Herrn BM Karsten Mußler und die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Frau Sonja Walz begrüßen. Herr Dekan Siegel hatte sich zuvor kurzfristig entschuldigt. In Stille gedachten die Mitglieder der im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder Elsa Philipp, Werner Karcher, Franz Frosch, Josef Bruder, Lina Wetzel und Egon Kolb. Herr Fritschi dankte allen Vorstandsmitgliedern für ihr engagiertes Mitwirken und für das sehr harmonische Miteinander, in dem die anstehenden Aufgaben und Ziele in Freude erledigt werden und immer wieder zu guten Ergebnissen führen. Sehr beeindruckend waren die detaillierten Ausführungen
des Schatzmeisters Franz Utz und des Schriftführers Bruno Wetzel.
Sämtliche Aktivitäten und alle finanziellen Einzelpositionen
wurden offen gelegt. Erneut konnte über ein großartiges Jahresergebnis
berichtet werden. Zum Jahresende 2005 fehlte nur wenig an der Gesamtsumme
von 190.000,- Euro. Die Ertragsschwerpunkte lagen neben den Mitgliedsbeiträgen
und Spenden im Konzert der Mainzer Hofsänger, im Verkauf des Kirchenbauweines,
den beiden Festveranstaltungen (Fronleichnam und Stadtfest) und dem medizinischen
Vortragsabend von Dr. med. Wetzel. Erfreulich ist auch immer wieder die
Aktion "Sebastiansbrot" der Bäckerei Bähr. Im Berichtszeitraum
konnten erneut 15.000,- Euro an das kirchliche Baukonto überwiesen
werden. Eine weitere Überweisung in Höhe von 5000 Euro wurde
zum Datum der Mitgliederversammlung getätigt und an die Vorsitzende
des Pfarrgemeinderates, Sonja Walz übergeben. Wahrlich ein großartiges Ergebnis, das die Mitglieder und die Spender für die Kirchenrenovation beigesteuert haben! Positiv wurde von den anwesenden Mitgliedern auch die sehr geringen Aufwendungen für die Verwaltung des Vereins aufgenommen. Ein großer Beitrag der Vorstandsmitglieder und Sponsoren. Im Anschluss an den Geschäftsbericht übermittelte Bürgermeister Mußler in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Kuratoriums der Versammlung einige Informationen über einen Themenkatalog möglicher Aktionen und Veranstaltungen, die der Vorstand auch bereits beraten hatte. Diese Hinweise werden die Arbeit des Vorstands in den kommenden Jahren gut unterstützen. Vor der Entlastung der Vorstandsmitglieder gaben die beiden Kassenprüfer ihr Statement ab. Erich Philipp berichtete hierbei über eine sehr geordnete und transparente Buchführung des Schatzmeisters auch im Namen seines Mitprüfers Werner Paatsch- Reiner. Die geordnete und lückenlose Buchführung, die der Schatzmeister in der zurückliegenden Zeit zukunftsorientiert und vorbildlich neu gestaltet hat wurde einwandfrei bewertet. Die Prüfer empfahlen der Versammlung die uneingeschränkte Entlastung von Schatzmeister Franz Utz. So war es letztlich für Herrn Karl-Peter Philipp ein
Leichtes, die einstimmige Entlastung des Schatzmeisters und des gesamten
Vorstandsgremiums einzuholen. In seinen Dankesworten an die Vorstandsmitglieder
zeigte sich der frühere Vorsitzende des Nach dieser Entlastung war es dem Vorsitzenden Otto Fritschi vorbehalten, allen Vorstandsmitgliedern nochmals für ihr Wirken und für das harmonische Miteinander zu danken. Der Vorsitzende nahm hierbei die Gelegenheit wahr, erneut auf die bei der Vereinsgründung gestellte Zielmarke zu verweisen, die mittlerweile nahezu verdoppelt werden konnte. Zusammen mit den Mitgliedern und Förderern könnte im laufenden Jahr ein Gesamtbetrag von 200.000,- Euro überschritten werden. Zuletzt gab es noch eine kleine Änderung in der Vorstandsbesetzung, nachdem der bisherige Vertreter des Pfarrgemeinderates im Vorstand, Joachim Kolles als Koordinator zwischen beiden Gremien im vergangenen Jahr seinen Rücktritt erklärt hatte. Im Zuge der Pfarrgemeinderatswahl wurde mit Herrn Michael Bruder ein neues Mitglied für diese Schnittstellenfunktion berufen. Otto Fritschi begrüßte Herrn Bruder sehr herzlich und wünschte ihm beim Vorstand erfolgreiches Wirken. Einige Anmerkungen aus dem Kreise der Mitglieder zu möglichen Gestaltungsaktionen der nahen Zukunft führten zum Schlusswort des Vereinsvorsitzenden Otto Fritschi, der die siebte Mitgliederversammlung seit der Gründung des Kirchenbauvereins im Jahre 1999 mit nochmaligen Dank an die Mitglieder beendete.
Dr. Ralph Wetzel berichtete aus der orthopädischen Praxis Im Rahmen seiner in loser Folge stattfindenden Vorträge von Vereinsmitgliedern hatte der Kirchenbauverein am Mittwoch, 12. Oktober zu einem medizinischen Referat in das St. Sebastian- Haus eingeladen. "Das künstliche Gelenk - Möglichkeiten und Grenzen moderner operativer Therapie in der Arthrosebehandlung" war Thema einer interessanten und äußerst aktuellen Abhandlung. Im nahezu voll besetzten großen Sonnensaal berichtete Dr. med. Ralph Wetzel, Oberarzt an der Baumann Klinik Orthopädie des Karl Olga Krankenhauses Stuttgart über die Volkskrankheit Arthrose, ihre Entstehungsursachen, Symptome und über die Behandlungsmöglichkeiten. Bereits heute seien schon 5 Millionen Menschen in Deutschland betroffen, mit erheblich steigender Tendenz, so Dr. Wetzel. Jährlich werden ca. 180 000 künstliche Hüftgelenke und rund 60 000 Kniegelenke implantiert, dazu noch Schulter- und Sprunggelenke in geringerer Anzahl. Der Orthopäde nahm auch Stellung zu den Ursachen bzw. Einflussfaktoren, die zu Arthrose führen; Übergewicht, Alter, Geschlecht und auch die ethnische Herkunft spielten hier eine wesentliche Rolle. Auch wachstumsbezogene Fehlstellungen und Verletzungsfolgen reihen sich in diese Auflistung ein. Neben gelenkerhaltenden Verfahren, wie Gelenkspiegelung mit kleineren Maßnahmen und die Knorpelzelltransplantation standen moderne Gelenkersatzoperationen, insbesondere am Knie- und Hüftgelenk im Mittelpunkt des Vortrages. Neben den verschiedenen Typen von Kunstgelenken, ihre Verankerungsmöglichkeiten im Knochen und die möglichen Risiken solcher operativer Eingriffe, erläuterte der Referent anhand zahlreicher Röntgenbilder die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der gelenkersetzenden Operationsverfahren. Aufgrund ihrer hohen Patientenzufriedenheit und der niedrigen Komplikationsrate gehören sie zu den erfolgreichsten Operationsverfahren überhaupt. Durch den Einsatz von Navigationssystemen im OP-Saal sowie durch neue abriebarme Gleitpaarungen ist es heute möglich, die Präzision bei der Implantation von Kunstgelenken zu verbessern. Auch durch die Verringerung des Abriebes kann die Anzahl vorzeitiger Lockerungen von Kunstgelenken deutlich reduziert werden. Diese differenzierenden medizinischen Eingriffe dienen letztlich allein zur Verbesserung der Lebensqualität. In seinem Ausblick erwähnte Dr. Wetzel auch die aktuellen Forschungsmaßnahmen in Verbindung mit neuen Werkstoffen bei den Kunstgelenken, ebenso aber auch verbesserte Oberflächenbeschichtungen. Während die neuen Navigationssysteme die Chirurgen sehr unterstützen, habe sich die Robotik offensichtlich als weniger erfolgreich erwiesen. Anhand der großen Diskussionsbereitschaft im Anschluss an den Vortrag war zu erkennen, dass dieses Thema das Interesse der vielen Besucher getroffen hatte. So wurde diese Möglichkeit auch genutzt, um persönliche Informationen einzuholen und dem Orthopäden gezielte Fragen zum Thema Arthrose und ihrer Behandlungsmöglichkeit zu stellen, die ausgiebig beantwortet werden konnten. Der Vorsitzende des Kirchenbauvereins,
Otto Fritschi, der den Referenten in seiner Begrüßung vorstellte,
dankte Herrn Dr. Wetzel sehr herzlich für den großartigen und
inhaltlich prägnanten Vortrag. Die verständlichen Ausführungen,
die auch durch die aufwendige technische Dokumentation, verbunden mit
aktuellen Fotos und Graphiken unterstützt wurden, fanden viel Zuspruch.
Die vielen Besucher würdigten diese umfassenden Informationen durch
ihren Applaus und durch ihre Spendenbereitschaft zugunsten der Kirchenrenovation.
Herzlichen Dank dafür!
Das als "Kleines Stadtfest" zum 100. Geburtstag der Pfarrkirche St.Sebastian titulierte Festereignis fand allgemein einen sehr guten Zuspruch. Dies durfte auch der Kirchenbauverein erfahren, der durch sein engagiertes Helferteam mit Siegbert Sprenger an der Spitze erneut feine Fischspezialitäten anbot. Auch die Getränke, mit dem bekannten Kirchenbauwein und Prosecco fanden regen Zuspruch. Großes Interesse fand auch die Ergebnisdokumentation der bisher an das kirchliche Baukonto überwiesenen Geldbeträge. Am Tage des Stadtfestes konnte Schatzmeister Franz Utz den großartigen Betrag von 185 756,34 Euro bekannt geben. Dieser Erlös setzt sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Konzert- und anderen Veranstaltungserlösen zusammen; wahrlich eine sehr beachtliche Summe! Den außergewöhnich guten Witterungsbedingungen
des Samstags mit echter Biergartenatmosphäre folgte leider ein etwas
verregneter Sonntagnachmittag. Viele Besucher trotzten diesen negativen
Einflüssen und nutzten die eigens für diese Eventualitäten
aufgestellten kleinen Zelte. Am Abend gab es dann doch noch einen versöhnlichen
Ausklang mit regem Besucherzuspruch. Allen fleißigen Helfern herzlichen
Dank für das große Engagement und den vielen Gästen herzlichen
Dank für den den Besuch beim Kirchenbauverein. Der Festerlös
wird, wie bei allen Aktivitäten des Kirchenbauvereins in voller Höhe
dem Baukonto der Pfarrkirche zugeführt.
Viel Sonne war dem Fronleichnam-Hoffest am vergangenen Donnerstag beschieden und so war es fast überraschend, dass so viele Besucher zum schattigen Festplatz unter den Linden strömten. Die Leitung des Kirchenbauvereins war dementsprechend gerüstet, um diesem Ansturm gerecht zu werden. Erneut hatten die Helfer unter der Regie von Angelika und Siegbert Sprenger aparte Fischspezialitäten gezaubert, die den Zuspruch nicht verfehlten. Zusammen mit einem süffigen Prosecco ergab sich ein wahrer kulinarischer Genuss. Auch die erneut von Kuratoriumsmitglied Michael Hagen und
seiner Gattin Marion gespendeten Hubschrauberrundflüge fanden bei
der Versteigerung eine sehr positive Resonanz, so dass auch hier ein großartiger
Betrag für die Kirchenrenovierung erbracht werden konnte. Diese Flüge
wurden nun, bedingt durch die sehr günstige Wetterprognose bereits
am vergangenen Samstag, 28. Mai durchgeführt und fanden bei den neun
Flugbegeisterten viel Beifall. Sponsor und Pilot Michael Hagen verstand
es erneut, seiner Hubschrauberbesatzung die Heimatstadt und die umliegende
Region aus der Vogelperspektive zu präsentieren. Herzlichen Dank!
Eine weitere Möglichkeit zur "finanziellen Zusammenarbeit" wurde mit der Verkaufsbeteiligung der von Herrn Norbert Hagen ausgetüftelten und patentierten Gartengabel "Kristine" geschaffen. Der Vetrieb erfolgt bei Firma Scancell, Fritz-Minhardt-Str. 1 und wie beim Sebastiansbrot und vor allem beim Kirchenbauwein fließt ein stattlicher Betrag aus diesem Erlös der vom Kirchenbauverein verkauften Gartengabeln (weitere Bestellungen nimmt der Vorstand entgegen) der Kirchenrenovierung zu. Auch für diese gute Aktion herzlichen Dank!
Schriftführer Bruno Wetzel erwähnte in seinem Geschäftsbericht neben der Übermittlung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung alle Aktionen und Veranstaltungen, so dass die Mitglieder detaillierte Kenntnisse über die Vereinsaktivitäten erhielten, zu deren Bewältigung auch sieben Vorstandssitzungen erforderlich waren. Auch der Bericht über den Verkauf von Kirchenbauwein und Sebastiansbrot brachte viel Zustimmung. Eine besondere Bedeutung im Sinne der Vereinsziele kommt immer wieder den Ausführungen des Schatzmeisters zu. Franz Utz gab neben den Einzelinformationen über die wesentlichsten Einnahmen auch einen Abriss über die gesamten Erträge seit der Verinsgründung. Die Mitteilung über die im Jahre 2004 getätigte Überweisung in Höhe von ca. 20.000 Euro an das Baukonto quittierten die Anwesenden ebenso mit Beifall wie die Information über das finanzielle Gesamtergebnis der fünfjährigen Vereinsarbeit in Höhe von rund 170.000 Euro. Sehr erfreulich war die Ausgabensituation des Vereins, indem für die verwaltungstechnischen Aufgaben keinerlei Aufwendungen vermerkt sind. Die Mitglieder durften auch erfreut den Bericht des Kassenprüfers Werner Paatsch Reiner zur Kenntnis nehmen, dass die Buchführung vom Schatzmeister äußerst geordnet und transparent geführt wird. So war es letztlich für Herrn Edmund Schmitt ein Leichtes, die Entlastung des Schatzmeisters und des gesamten Vorstandsgremiums einzuholen. In seinen Dankesworten an die Vorstandsmitglieder zeigte sich das Kuratoriumsmitglied erfreut, in einem solch gut geführten Verein die Entlastung des Vorstands organisieren zu dürfen. Die finanziellen Beiträge für die mittlerweile abgeschlossene Kirchenrenovierung seien erhebliche Bausteine und werden auch noch viele Jahre bis zur Beendigung der großen Schuldentilgung erforderlich sein. Unter diesen sehr positiven Vorzeichen brachte die Wiederwahl des Vorsitzenden und des gesamten Leitungsteams des Vereins ein schnelles Ergebnis mit einstimmigem Votum, zumal sich alle Amtsinhaber uneingeschränkt für einer Wiederwahl bereit erklärten. Der Vorstand setzt sich für die kommenden zwei Jahre wie folgt zusammen: Otto Fritschi, Vorsitzender Otto Fritschi äußerte sich in einer Stellungnahme zur Übernahme der Vereinsleitung sehr erfreut über das außergewöhnliche Zusammenwirken im Vorstandsgremium, wo die anstehenden Aufgaben und Ziele in Freude erledigt werden und immer wieder zu guten Ergebnissen führen. Seit der Vereinsgründung vor über fünf Jahren stehen die beiden Kassenprüfer Erich Philipp und Werner Paatsch-Reiner für diese wichtige Aufsichtsfunktion zur Verfügung. Auch für den kommenden beiden Jahre darf wieder mit ihrem Mitwirken gerechnet werden. Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass im Kuratorium des Vereins jeweils ein Mitglied der Gemeinderatsfraktionen und auch der Bürgermeister selbst vertreten sind, ein großartiges Zeichen der Verbundenheit der politischen Gemeinde mit dem kirchlichen Ortsmittelpunkt. Infolge einiger Veränderungen durch die Gemeinderatswahl und durch berufliche Veränderungen hatte der Vorstand in den zurückliegenden Monaten neue Kuratoriumsmitglieder gewonnen, die nun in ihr Amt eingeführt wurden. Vorsitzender Otto Fritschi dankte Herrn Bürgermeister Karsten Mußler, Herrn Bernd Braun und Herrn Anton Schindler für Ihren Entschluss, im Kuratorium mitzuwirken. Kraft Amtes ist auch Herr Dekan Gerold Siegel in der Nachfolge von Herrn Dekan Michael Hauser neues Kuratoriumsmitglied. In einer separaten Zusammenkunft im Anschluss an die Mitgliederversammlung wählten die Kuratoriumsmitglieder Herrn Bürgermeister Karsten Mußler als Nachfolger von Herrn Bürgermeister i.R. Werner Trauthwein einstimmig zum Vorsitzenden dieses beratenden Gremiums. Zuletzt erhielten die Mitglieder eine Information über den Stand des Kartenvorverkaufs und zum Programm des bevorstehenden Kirchenkonzertes der Mainzer Hofsänger am 17. April. Demnach darf nach dem glanzvollen Erlebnis beim Konzert im Jahre 2001 erneut mit einem vollbesetzten Gotteshaus und auch mit erlesener Chorliteratur gerechnet werden. In diesem Zusammenhang wurden auch die finanziellen Zuwendungen der Sparkasse Gaggenau-Kuppenheim, der Adler-Apotheke, Firma Bau-Westermann, SEAT-Autohaus Burger, Fleischmarkt Buchter und nicht zuletzt auch das Wirken von Firma Scharer Druck&Medien als wichtige Basis dieser Großveranstaltung dargestellt. Eine große Unterstützung ist darüber hinaus auch die Spenden ungenannter Sponsoren, denen herzlich gedankt wurde. Herr Dekan Siegel brachte in einem Dankeswort seine Bewunderung über die bisher geleistete Arbeit und über die großartigen finanziellen Beiträge zum Ausdruck, die der Kirchenbauverein mit seinen Freunden und Gönnern bisher zur Kirchenrenovation beigesteuert hat. Gleichzeitig zeigte er aber auch sehr plastisch den aktuellen Schuldenstand auf, zu dessen Tilgung noch viele Aktionen des Kirchenbauvereins und der Pfarrgemeinde erforderlich sein werden. Auch Herr Bürgermeister Mußler ergriff nach seiner
Wahl zum Vorsitzenden des Kuratoriums das Wort und ermutigte die Vorstandsmitglieder
und auch die Kuratoren zu weiterer tatkräftiger Unterstützung
bei den vielfältigen Aktionen und versicherte, dass auch er stets
mit Rat und Tat zu weiteren erfolgreichen Aktivitäten beitragen werde.
Nicht zuletzt war die Anmerkung der Vorsitzenden des Altenwerks, Frau
Christa Burkhard sehr von Beifall begleitet, in Kürze dem Kirchenbauverein
eine weitere finanzielle Zuwendung aus den Veranstaltungen des Altenwerks
zukommen zu lassen. Mainzer Hofsänger erneut zum Kirchenkonzert engagiert! Großartige Ergebnisse konnte der Vorstand des Kirchenbauvereins bei der Mitgliederversammlung am 31. März präsentieren. Schon bei der Begrüßung des Vorsitzenden Otto Fritschi schwang die Zufriedenheit über die erreichten Zielmarken mit, indem vor allem die beiden erfolgreichen Großveranstaltungen mit den Regensburger Domspatzen und Pater Anselm Grün erwähnt wurden. Stehend gedachten die Anwesenden den im Berichtszeitraum verstorbenen Mitgliedern Helmut May und Matthias Heinz. Bei den umfassenden Informationen des Schriftführers Bruno Wetzel über die vielschichtigen Aktionen und Veranstaltungen erhielten die Mitglieder detaillierte Kenntnisse über eine erstaunlich hohe Anzahl an Vereinsaktivitäten, zu deren Bewältigung auch sieben Vorstandssitzungen erforderlich waren. Neben dem Kirchenkonzert und dem Abend mit Dr. Anselm Grün, wo jeweils eine vollbesetztes Gotteshaus verzeichnet werden konnte, erwähnte der Schriftführer auch weitere Vortragsabende oder vermittelte Ereignisse von Vorstands- und Kuratoriumsmitgliedern, die sich erfreulicherweise bis auf wenige Ausnahmen alle in das Geschehen einbrachten. Auch der Bericht über den Verkauf von Kirchenbauwein und Sebastiansbrot brachte viel Zustimmung. Besondere Erwartungen hegten die leider nur spärlich erschienenen Mitglieder in die Ausführungen des Schatzmeisters Franz Utz, der neben den Einzelinformationen über die wesentlichsten Ereignisse auch einen Abriss über die gesamte fünfjährige Vereinsarbeit gab. Die Mitteilung über die im Jahre 2003 getätigte Überweisung in Höhe von 30.000 Euro an das Baukonto quittierten die Anwesenden ebenso mit Beifall wie die Information über das finanzielle Gesamtergebnis der fünfjährigen Vereinsarbeit in Höhe von über 156.000 Euro. Da auch die beiden Kassenprüfer Werner Paatsch-Reiner und Erich Philipp über eine grundsolide und absolut übersichtliche Kassenführung berichten konnten, war es letztlich für Herrn Karl-Peter Philipp ein Leichtes, die Entlastung des Schatzmeisters und des gesamten Vorstandsgremiums einzuholen. Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates dankte zuvor dem gesamten Vorstandsteam für das großartige Wirken im zurückliegenden Geschäftsjahr. Die finanziellen Beiträge für die mittlerweile abgeschlossene Kirchenrenovierung seien erhebliche Bausteine und werden auch noch viele Jahre bis zur Beendigung der großen Schuldentilgung erforderlich sein, zumal immer wieder kleinere Maßnahmen, wie die in Kürze anstehende Renovierung der beiden Orgeln in der Pfarrkirche und in der Antoniuskapelle außerplanmäßig anstehen. Neben der Information über die vor wenigen Wochen vorgenommene
Wiederbesetzung eines freien Vorstandspostens durch Herrn Siegbert Sprenger
vermittelte der Vereinsvorsitzende Otto Fritschi noch die Information
über den Beitrag des Kirchenbauvereins zum 100-jährigen Jubiläum
der Pfarrkirche im Jahre 2005, wonach auf vielfachen Wunsch die Mainzer
Hofsänger zu einem weiteren Kirchenkonzert am Sonntag, 17. April
nach Kuppenheim kommen werden. Auch bei dieser Veranstaltung möchte
der Vorstand des Kirchenbauvereins einen qualitativ hochwertigen Beitrag
zum Geschehen in der Knöpflestadt einbringen. Mit dem Dank an das
agile und kreative Vorstandsteam, an alle Mitglieder und Sponsoren, an
die Kuppenheimer Geldinstitute und Referenten sowie an die fleißigen
Helfer schloss der Vorsitzende die harmonisch verlaufene Mitgliederversammlung. Pater Anselm Grün grub Lebensspuren für viele Zuhörer! Erneut erlebten viele Kuppenheimer und eine noch größere Schar aus der näheren und weiteren Umgebung einen großen Abend des Kirchenbauvereins: Der weit bekannte und durch seine Weisheit geschätzte Mönch aus der Benediktinerabtei Münsterschwarzach, Pater Dr. Anselm Grün war zu Gast. Die beiden Initiatoren, Kuratoriumsmitglied Edwin Bohe und dessen Ehefrau Birgitte, durften bereits im Grußwort des Vorsitzenden Otto Fritschi, wie auch beim späteren Empfang für Pater Anselm Grün den besonderen Dank für dieses Engagement entgegen nehmen. Sie hatten dieses Großereignis in der Knöpflestadt möglich gemacht.
Mit der Frage "Woraus lebe ich?" gab der Mönch die aufschlussreiche Darstellung, die Quellen des Geistes zu nutzen, die äußere Ausstrahlung zu fördern, um z.B. auch bei engagierter Arbeit nicht erschöpft zu sein. "Durch die trübe Quelle hin-durchgehen um danach Freude und Erleichterung daraus zu schöpfen" sagte der Redner. Leistung zu beweisen, heißt auch, müde, erschöpft und innerlich leer zu sein. Hier ist dann die geistige Fitness und das Vorhandensein einer guten Quelle von elementarer Wichtigkeit. Eine gute Lebenseinstellung ist auch der Grundsatz: "Gebe nicht, weil ich brauche, sondern ich brauche, weil ich gegeben habe", so Anselm Grün. Die inneren Betonwände einzureisen lasse den Atem im Körper fließen und führt zur Vitalität der Lebensquelle, unterstützt durch die geistliche Grundhaltung, dem Gebet. "Wie lebe ich?", war die zweite Fragestellung. Die Form, Gestalt und Struktur des Lebens standen hier im Mittelpunkt der Ausführungen. Besondere Rituale im Umgang mit der verfügbaren Zeit, bei der Arbeit und in der eigenen Meditation wurden hierbei ausführlich vorgestellt. Dabei einen "heiligen Ort" zu finden, in der Kirche, beim Spaziergang und selbst in der Stille eines Badezimmers sei von großem Wert für das innere Erspüren. "Lasst euch nicht von den Launen der Anderen bestimmen, sondern gebt euerem Geist eine Heimat zum Wohlfühlen und zum Geborgensein", so die eindrucksvollen Worte des Redners. Letztlich müsse selbst der nächtliche Schlaf gründlich vorbereitet sein, damit schlechte Gefühle und Erlebnisse nicht in den neuen Tag mitgenommen werden. Der Druck der Zeit ist ein negativer Faktor im Alltag. Eine Beschleunigung benötigt auch eine Entschleuni-gung, um Aggressivitäten und Hetze zu verarbeiten. Zeit genießen, die Kultur durch Spiritualität zu erleben, durch "weiche Spuren" die Nähe der Menschen zu finden, seien ebenso elementare Grundsätze des Lebens. Die letzte Deutung führte zur Frage "Wozu lebe ich?". Eine Lebensspur zu finden und auf ihr zu gehen, sie "in den Neuschnee dieser Welt zu graben", um anderen einen guten Weg zu ebnen, sei ein wichtiger Grundsatz. Auch das Aussöhnen mit der eigenen Lebensgeschichte sei hierbei wichtig, zuvor die "eigenen Wunden anschauen, denn sie machen empfindsam für Andere". Die auferlegten Schicksals-schläge, den Schmerz und selbst die Wut müssen zugelassen werden, um "die Wunden zu Perlen werden zu lassen", so die erhellende Mahnung des Benediktiner-mönchs. Die Anklage gegen das Umfeld hilft nicht zur Aussöhnung. Es hilft nur die Lebensspur der Milde, der Hoffnung und der Liebe! Abschließend bat Pater Anselm Grün seine aufmerksamen Zuhörer in seiner wohltuend warmen Sprache zum Nachdenken über das eigene Leben. Ein gesundes Bewusstsein schaffen, die Quellen für sich selbst und für den Grund des Lebens zu finden; dies schaffe Freiheit und Lebendigkeit. Auch Lust zu haben, eine Spur zu graben, die Christliche Lebenskunst durch Askese und Übung zur inneren Freiheit zu führen, sei eine weitere wichtige Einstellung des Menschen. Mit dem Wunsch, die eigene Lebenskunst zu entdecken, damit das Leben gelingt und darüber hinaus auch für Andere eine Lebensspur bildet, schloss Anselm Grün seine denkwürdigen Ausführungen, die mit langanhaltendem Beifall bedacht wurden.
12.02.04
|